8.9.2024 Auf dem Weg nach Norden machen wir den ersten Stopp an der Weser in Bad Karlshafen. Die Hugenottenstadt hat schöne Architektur, aber der Regen schränkt den Genuss etwas ein. Stattdessen beeindruckt uns auf dem Stellplatz an der Weser ein prächtiger Regenbogen … „Jupiter ascending“.9.9.2024 Wir fahren weiter nach Hannover und verbringen einen sehr schönen Tag mit der Familie … inklusive Spielplatzbesuch.10.9.2024 Durch den Elbtunnel geht es heute nach Schafstedt am Nord-Ostsee-Kanal. Zwischen den Regenschauern machen wir eine Radtour ans Ende des Kanals und zu den Schleusen bei Brunsbüttel.11.9.2024 Nach zwei Stunden Fahrt und einer kleinen Einkaufstour bei einem Rewe-Markt erreichen wir das Nolde-Museum in Neukirchen-Seebüll, unmittelbar an der dänischen Grenze. Das Museum liegt sehr schön in der flachen Landschaft und hat einen bezaubernden Garten. Die Ausstellung mit den Werken des Expressionisten Emil Nolde gefällt uns sehr gut, insbesondere auch deshalb, weil bei aller Wertschätzung für seine Bilder seine Nähe zu den Nationalsozialisten kritisch aufgearbeitet wurde. Am späten Nachmittag fahren wir dann einen kostenfreien Stellplatz am Sportplatz in Neukirchen an. Unsere sehr netten Nachbarn dort sind Darmstädter mit einem Carthago-Wohnmobil. Bei einem Glas Wein haben wir uns viel zu erzählen.12.9.2024 Über die Autoverladung in Niebüll bringt uns der Blaue Autozug über den fast 100 Jahre alten Hindenburgdamm nach Westerland auf Sylt. Leider gibt es selbstverschuldet kleine Blessuren hinten am Wohnmobil (die wir aber dank Sekundenkleber und Panzertape weitgehend unsichtbar machen können). Das Wetter ist mäßig, der vorgebuchte Campingplatz aber sehr gut und nah am Strand gelegen. Am Abend treffen wir unsere Freunde Liane und Michel in der Osteria am Campingplatz. Hier sollten wir natürlich Fisch essen, aber die Spareribs sind trotzdem hervorragend!13.9.2024 Zu viert fahren wir eine kleine Radrunde über Wenningstedt, Braderup und Keitum. Unsere Freunde kennen sich gut aus und zeigen uns, viele Highlights dieser Insel: Wenningstedt mit dem „Gosch“, die „Surferinnen“ von Christel & Laura Lechner, die Kirche St. Severin aus dem 13. Jh., den „Fisch Blum“ in Tinnum (dort essen wir dieses Mal auch wirklich Fisch), die Sylter Schokoladenmanufaktur mit leckerem Kuchen und Einiges mehr. Nach der Radtour treffen wir uns noch auf den SunDowner beim Beach House, und dann ist der Tag auch schon geschafft … 😊😊.14.9.2024 Wir genießen einen ruhigen Tag mit Besuch der Saunalandschaft in der „Sylter Welle“ und gemeinsamem Kochen im Appartment von Liane und Michel am Abend.15.9.2024 Mit dem Auto unserer Freunde erkunden wir den Norden der Insel. Erster kurzer Halt ist in Kampen, wo die Preise den weniger Reichen weniger Vergnügen bereiten. Die Straße „Strönwai“ mit dem Lokal „Pony“, das vor ein paar Wochen durch rechtes Gegröle bekannt wurde, sieht eigentlich ganz normal aus. Eine Golferfigur besticht duch prima Haltung beim Schwung. Danach geht es weiter nach Norden, wo die sehr schöne Dünenlandschaft das Bild von Sylt bestimmt. An der nördlichsten Mautstation Deutschlands (es gibt ja nicht viele) zahlen wir 7 € für die Nutzung der Privatstraße auf den Lister Ellenbogen. Wir genießen das schöne Naturschutzgebiet und werfen einen Blick auf die dänische Nachbarinsel Rømø. Anschließend geht es weiter nach List. Wir essen leckeren Fisch beim Gosch (der Hausherr ist auch grad da), schlendern durch die Tonnenhalle (ohne etwas zu kaufen) und besuchen das „Erlebniszentrum Naturgewalten“ (sehr lehrreich 🧐). Bei der Rückfahrt werfen wir noch einen Blick auf die Wanderdüne Horst.16.9.2024 Bei sehr schönem Wetter machen wir eine Radtour in den Osten der Insel. Entlang dem Wattenmeer und vielen Schafen gelangen wir zum „Morsumer Kliff“. Das gute und erstaunlich preiswerte Mittagessen (einschließlich Quellersalat) gibt es in Morsum im Restaurant „Wie ZuHause“ und den Absacker nach der Radtour in der „Strandoase Sylt“. Die Strandoase ist übrigens Drehort beim Sylt-Krimi „Nord Nord Mord“ S01F04 🧐.17.9.2024 Unseren Hochzeitstag feiern wir zu zweit. Nach gemütlichem Start in den Tag wandern wir am Strand nach Wenningstedt und essen dort beim „Gosch“. Es ist ein sehr schöner, sonniger Tag für uns beide!18.9.2024 Wir grillen ein paar Bratwürste und verbringen den Tag mit Liane und Michel am Wohnmobil. Abends fahren wir mit dem Rad nach Wenningstedt, wo wir den Sonnenuntergang am Restaurant „Gosch“ nicht ganz allein genießen. Die Veranstaltung des Comedian Ray Cay, die wir anschließend besuchen, vergessen wir mal lieber …19.9.2024 Bei bestem Wetter radeln wir durch sehr schöne Landschaft zur Südspitze von Sylt, nach Hörnum. Wir sehen uns am Hafen um, blicken auf die Nachbarinsel Föhr, bewundern die in den Dünen versteckten Häuser, besuchen das Strandlokal „Kap-Horn“ und die Kirche St. Thomas. In dem wirklich sehr schönen Ort Hörnum laufen gerade Filmaufnahmen zu „Nord Nord Mord“. Abends kochen und essen wir gemeinsam bei unseren Freunden.20.9.2024 Morgens ist es sehr feucht und diesig, und wir starten unsere Radtour erst zur Mittagszeit in einen sonnigen Tag hinein. Es geht nach Kampen, erste Station ist das Künstlerkaffee „Kupferkanne“, sehr schön auf der Wattseite gelegen in und auf einer alten Bunkeranlage. Danach fahren wir auf die Seeseite und den wunderbaren Radweg durch die Dünenlandschaft ein gutes Stück Richtung List. Am Abend essen wir nochmal in der Osteria am Campingplatz und verabschieden uns dann von unseren Freunden, die sich morgen auf den Heimweg machen.21.9.2024 Eigentlich wollen wir über den Damm am Rantumbecken fahren, aber der ist wegen der Blauzungenkrankheit der dort weidenden Schafe gesperrt. Auf inzwischen fast vertrauten Wegen fahren wir dann trotzdem zunächst nach Tinnum zum Essen beim „Fisch Blum“ und dann nach Keitum, um dort das Sylt-Museum und das Friesenmuseum zu besuchen. Beide Heimatmuseen sind sehr schön am Wattenmeer gelegen. Überhaupt gibt es hier viele sehr schöne Häuser und Gärten. Ein bisschen Torte in der „Kleinen Teestube“ stärkt uns nach den Besichtigungen für den Rückweg.22.9.2024 Bis in den Nachmittag hinein verbringen wir die Zeit im Wohnmobil mit Terminplanung und anderen nützlichen Tätigkeiten. Anschließend geht es auf einen Strandspaziergang nach Westerland. Wir steuern das Cafe Wien an, und es gelingt uns, dort einen nicht unerheblichen Kalorienüberschuss für diesen Tag zu erarbeiten. Nach einem kleinen Einkauf von Lebensmitteln machen wir auf dem Rückweg noch Halt beim „Beach House“. Da wir zwar Getränke, aber wegen Überfüllung keine Sitzplätze bekommen können, ziehen wir uns unten am Strand in einen Strandkorb zurück und genießen dort die kräftige Sonne.23.9.2024 An unserem letzten Tag auf der Insel machen wir bei schönem Wetter noch einmal eine Radtour. Wir fahren auf dem wunderbaren, vielbefahrenen Radweg durch die Dünen bis nach List. Nach einer Stärkung beim „Gosch“ am Lister Hafen besuchen wir den „Lister Urwald“, ein kleines Waldstückchen, dessen Boden mit meterhohen blühenden Brombeersträuchern zugewuchert ist. Anschließend geht es zum Aussichtspunkt „Dünenbalkon“, wo sich auch einige Schafe in der Heidelandschaft die Zeit vertreiben. Manfred macht noch Fotos von Verkehrsschildern für sein Buch und wir uns auf den Rückweg. Einen Zwischenstopp mit ebenfalls schöner Aussicht gibt es noch an der Uwe-Düne bei Kampen.24.9.2024 Alles ist gepackt. Und weil es uns gut gefallen hat, bekommen die Fahrräder noch einen kleinen Sylt-Aufkleber. Die Autoverladung klappt reibungslos, und wir fahren nach Rendsburg auf den Stellplatz am Nord-Ostsee-Kanal, auf dem wir letztes Jahr auf dem Weg nach Schweden schon mal waren. Am Nachmittag besuchen wir die „Nord Art“ und freuen uns an den vielen tollen Werken internationaler Künstler. Auf dem Rückweg geht es mit der Schwebefähre über den Kanal, und am Abend kommt nochmal ein großes Schiff an unserem Wohnmobil vorbei.25.9.2024 In Hamburg beziehen wir Quartier im „Wohnmobilhafen“ … definitiv nicht schön, aber gut gelegen. Bei regnerischem Wetter erkunden wir die Hansestadt. Ein Hauptziel ist der Bunker, auf dessen Dach sich einst ein Leitstand für die Flak befand. Heute sind Wohnungen darauf aufgebaut, und der Bunker mit schöner Aussicht hat sich schnell zu einer Touristenattraktion entwickelt. Weiter geht es zum „Schellfischposten“, eine urige Kneipe am Hafen, in der immer „Ina´s Nacht“ gedreht wird. Nach mehr als 23.000 Schritten kommen wir etwas erschöpft wieder am Wohnmobil an und schauen eine Folge dieser Sendung.26.9.2024 Wir besuchen das Miniatur-Wunder-Land in der Speicherstadt und bestaunen den tollen Modellbau und die Größe der Ausstellung. Bei einer Backstage-Tour gibt es zusätzlich viele Informationen. Das Highlight des Nachmittags ist eine sehr eindrucksvolle und lustige virtuelle Schrumpf-Tour durch das Wunderland. Für den Abend haben wir Karten für ein klassisches Konzert in der Elbphilharmonie. Es ist ein eindrucksvolles Erlebnis … tolle Architektur, tolle Akustik und tolle Atmosphäre!27.9.2024 Es zieht uns nach Hause, und wir fahren die 528 km von Hamburg mit einem kurzen Stopp in gut 7 Stunden. Es war wieder eine sehr schöne, abwechselungsreiche Reise!