16.11.2023 Wir nehmen auf unserem Weg nach Norden die Route durch die Wüste von Tabernas. Dort waren wir im Frühjahr 2022 schon einmal und wollen nun Olivenöl einkaufen. Bei „Oro del Desierto“ machen wir nach ausgiebigem Probieren einen Großeinkauf … nicht gerade billig, aber super lecker! Danach geht es durch die Wüstenlandschaft noch knapp 200 km weiter. Auf der „Area Camper de Mazzarón“ bekommen wir unter vielen Dauergästen, die hier zum Teil mit großen Fahrzeugen überwintern, gerade noch einen Platz für eine Nacht.17.11.2023 Wir bewegen uns 265 km weiter nach Norden und besuchen Audrey und Joeri in ihrer „Bodega 2020“. Hauptmotivation für uns, hier wieder herzukommen, sind die super leckeren Tapas, die von den beiden gezaubert werden. Auch der Wein schmeckt uns gut, und wir haben bis spät in den Abend nette Gespräche mit anderen Gästen am Platz.18.11.2023 Mit den heutigen 180 km Fahrstrecke verkürzen wir die Distanz nach Hause auf 1500 km. Im Gegensatz zu unserer Heimat scheint hier aber in diesen Tagen eifrig die Sonne, und wir wollen nochmal zwei Tage hier in Peñíscola bleiben. Es gibt einen langen Sandstrand, eine hübsche Altstadt auf einer Halbinsel und dort auch eine Burg, die um 1300 von den Templern errichtet wurde. Auf unserem Campingplatz „Eden“ testet Manfred dann noch die vollautomatische Entleerung und Reinigung der Toilettenkassette … auch sowas muss ja manchmal sein.19.11.2023 Es ist für uns ein gemütlicher Sonntag mit einem langen Strandspaziergang. Wir starten bei herrlichem Sonnenschein, und nach gut 5 km finden wir zunächst einen Churros-Imbiss und dann eine gut besuchte Bar. Auf dem Rückweg zieht vom Meer her Nebel auf, der alles einhüllt.20.11.2023 Wir fahren 360 km weiter und gehen dann kurz vor der französischen Grenze bei Cabanes auf einen Stellplatz. Beim Mittagessen vor dem Wohnmobil genießen wir noch einmal die spanische Sonne. Anschließend laufen wir etwa 4 km in den Nachbarort Peralada. Es gibt dort eine hübsche Altstadt und auch einen Supermarkt, bei dem wir etwas einkaufen.21.11.2023 Wir verlassen Spanien, und nach stürmischer Fahrt über 390 km checken wir kurz vor Valence vollautomatisch auf dem „Camping Car Park“ in La Voulte-sur-Rhone ein. Bei der Anfahrt waren wir ganz froh, auf der Brücke über die Rhone keinen Gegenverkehr zu haben. Es ist ungewohnt, mal wieder einen Fluss mit so viel Wasser zu sehen! Aber dafür hat uns jetzt hier der Herbst richtig erwischt, mit kaltem Wind und bunten Blättern. Das ist doch ein guter Grund, im Wohnmobil die Raclette-Saison zu eröffnen!22.11.2023 Auf dem weiteren Weg durch Frankreich besuchen wir das „Palais Idéal“ in Hauterives. Der Postbote Ferdinand Cheval hat diesen Palast aus Stein bereits 1879-1912 in seinem Garten erbaut und damit ein sehr eigenwilliges Kunstwerk geschaffen. Nach der Besichtigung fahren wir weiter bis zu unserem Etappenplatz in Seurre, den wir schon öfter genutzt haben. Wir sind nun deutlich einstellig, was die Temperatur angeht, und in der Nacht fällt das Thermometer bis auf 3 Grad.23.11.2023 Von Seurre fahren wir die A 36 weiter in Richtung deutsche Grenze. Unsere Fahrt wird aber durch einen schweren Unfall unterbrochen, der ganz kurz vor uns passierte. Ein Lkw ist umgestürzt und liegt quer über der Fahrbahn. Selbst helfen können wir nicht, aber nach sehr kurzer Zeit ist eine ganze Hundertschaft an Einsatzkräften vor Ort, ein Hubschrauber bringt den schwerverletzten Fahrer ins nahegelegene Krankenhaus. Da wir weit vorne an der Unfallstelle stehen, können wir schon nach einer knappen Stunde weiterfahren. Gegen 14 Uhr erreichen wir Bad Krozingen, unseren letzten Stopp auf der langen Heimreise. Die Therme hier erwartet unseren Besuch.24.11.2023 Nach den heutigen 250 km und zusätzlich einer Stunde Stau hinter Karlsruhe erreichen wir wohlbehalten unser Zuhause. Wir sind sehr dankbar für die schöne Reise über genau 8 Wochen und knapp 7.000 km.