16.03.2022 Die ersten Blicke durchs Dachfenster und vors Wohnmobil zeigen, dass es in der Nacht noch mehr Saharasand abgeladen hat. Manfred macht sich mit dem Wasserschlauch an eine erste Grobreinigung. Den so wieder fahrbereiten Mietwagen nutzen wir für einen Ausflug nach Alcolea, wo wir uns bei „Flor de Oliva“ mit Olivenöl bevorraten. Einige Gassen im Ort sind übrigens so eng, dass wir auch mit dem Fiat Panda kaum hindurchpassen. Die andere Station für heute ist Laujar de Andarax, ein hübscher Ort in den heute regnerischen Bergen, in dem wir ein sehr gutes Restaurant finden.17.03.2022 Unser heutiger Ausflug geht quer durch die „Plastikfolienhalbinsel“ nach Roquetas de Mar. Wir besichtigen dort einen Wohnmobilstellplatz, den Hafen, schauen uns die Burg nur von außen an und laufen dann am leeren, breiten Strand entlang, bis wir ein passendes Restaurant gefunden haben. Nach dem Essen, bei dem wir eine Marineübung beobachten, erledigen wir auf dem Rückweg noch ein paar Einkäufe und betanken den Mietwagen für nur 1,77 € pro Liter … das soll ja zuzeit recht günstig sein.18.03.2022 Um 11 Uhr besuchen wir Clisol (www.clisol.com), um mehr über die Plastik-Treibhäuser in dieser Gegend zu erfahren. Es ist super interessant für uns und zeigt, dass die hier gewählten Anbauformen ihren guten Grund und viele Vorteile haben, z.B. erhebliche Wassereinsparung und biologisch kontrollierter Anbau. Die zweistündige Führung endet mit einer Verkostung und Gelegenheit zum Einkauf. Nach ein paar Tapas am Hafen von Almerimar fahren wir zurück zum Stellplatz und machen uns an der platzeigenen Waschanlage daran, den Saharastaub zumindest mal zu 95% loszuwerden. Eine richtige Schufterei … aber jetzt ist ja zum Glück Wochenende! 😅😂19.03.2022 Unser heutiger Ausflug geht noch einmal nach Almerimar, wo wir außer Tapas am Hafen auch den für uns recht unspektakulären Naturpark östlich der Stadt erkunden. Für den Abend haben wir im Restaurant des Stellplatzes eine Paella als „WoMo-Dinner“ vorbestellt. Wir sind zwar nach wie vor keine großen Fans für dieses Gericht, aber das musste hier in Spanien ja mal sein, und es war hier durchaus sehr gut zubereitet!20.03.2022 An diesem sonnigen, aber sehr windigen Sonntag überraschen uns zunächst sehr viele Motorräder bei einem Treffen hier auf dem Stellplatz. Wir machen eine kleine Strandwanderung nach Balerma. Beim Stopp im Restaurant „Johanna“ gibt es wie oft in Spanien zum Bier Tapas dazu. Uns gefällt, dass der Russische Salat hier krisengemäß umbenannt wurde in „Ensaladilla Kiev“.21.03.2022 Wir fahren gut 200 km nach Mazarrón. Vom Stellplatz „Area Camper Mazarrón“ aus machen wir eine kleine Radtour zu den Minen, in denen schon die Römer nach Erzen geschürft haben, und zur Playa de Bolnuevo in Mazarrón. Am riesigen Strandparkplatz gibt es außergewöhnliche, von Wind und Wasser erodierte Sandsteinfelsen. Nach einer kleinen Erfrischung geraten wir leider auf recht schlammige Wege, die uns zum Fahradputzen nötigen.22.03.2022 Der Tag fängt mit dem Bäckerwagen vor unserem Wohnmobil an und wir frühstücken ausnahmsweise. Auf die Radtour auf dem Via Verde de Mazarrón hatten wir uns sehr gefreut, aber es regnet doch ständig, und die Strecke ist auch bei weitem nicht so schön wie die bei Olvera. So kehren wir nach etwa 15 km um, kaufen noch etwas ein und fahren dann zurück zum Stellplatz.23.03.2022 Am Morgen beschäftigt uns die ausgefallene Wasserpumpe unseres Wohnmobils eine Weile … irgendwie geht sie dann wieder, und hoffentlich tut sie das auch noch in den nächsten Tagen. Wir starten dann über eine Strecke von gut 450 km und steuern wieder den Stellplatz „Spätzle Fritz“ an. Der Platz ist sehr voll, zurzeit sind viele auf der Heimreise, auch wegen des schlechten Wetters an der ganzen spanischen Mittelmeerküste. Wir essen im Restaurant einen Salat … sowie ein paar Spätzle und ein kleines Zigeunerschnitzel (hier nicht abgebildet). Gute deutsche Küche!24.03.2022 Über 500 km fahren wir, verlassen Spanien und erreichen Méze in Frankreich. Manfred freut sich, dass er nun nicht mehr mit Tempo 90 hinter den Lkw‘s herfahren muss, sondern 110 km/h fahren darf. Vom Stellplatz in Méze laufen wir zum Hafen der kleinen Stadt, die an der Lagune „Étang de Thau“ liegt und deren Haupterwerb die Austernzucht ist. Wir genießen nach dem unbeständigen Wetter der vergangenen 10 Tage wieder den Sonnenschein und die schöne Atmosphäre am Hafen von Méze.25.03.2022 Wir verlassen Méze und bekommen dabei noch einen Blick auf den Étang de Thau mit seiner Austernzucht. Das „Superbock“ aus Portugal begleitet uns auf der Fahrt, und nach 500 km beziehen wir Quartier in Seurre. Es ist eine einfache Kleinstadt an der Saóne mit einigen hübschen Ecken. 26.03.2022 Nach nochmals 500 km sind wir heute um 16 Uhr wieder zuhause angekommen. Wir freuen uns nach sehr schönen 8 Wochen nun wieder über mehr Platz im Haus und vor allem darauf, unsere Kinder und Freunde hier zu sehen!