23.05.2022 Wir starten mittags und erreichen nach gut zwei Stunden Mettlach an der Saar. Hier ist Villeroy&Boch zuhause, und es gibt auch eine schöne Kirche. Hauptgrund für unseren Halt hier ist aber ein Treffen mit Jutta und Ingo, mit denen wir zum Abendessen verabredet sind.24.05.2022 Diesen Tag beginnen wir mit einem Besuch den Baumwipfelpfades in Orscholz. Vom 42 m hohen Turm bietet sich uns ein wunderschöner Blick auf die Saarschleife. Anschließend fahren wir mit einem Tankstopp in Schengen (Luxemburg, Diesel 1,721 €/Liter) knapp 200 km auf den Campingplatz Villatoile bei Dinant. Wir laufen die gut 5 km nach Dinant, genießen die Landschaft an der Maas, die interessante Kirche und natürlich auch belgisches Bier.25.05.2022 Unsere heutige Radtour führt uns über etwa 50 km durch eine sehr hügelige, ländliche Gegend, vorbei an zwei kleinen Schlössern. Am Nachmittag kommen wir wieder nach Dinant. Wir besichtigen dort das Maison Leffe und genießen die kleine Bierprobe. Auf dem Rückweg geht es über die mit bunten Saxophonen dekorierte Brücke über die Maas. Dies erinnert an Adolphe Sax, der dieses Instrument im Jahr 1840 erfunden hat und hier in Dinant geboren wurde.197626.05.2022 Heute ist Ruhetag. Wir genießen die Zeit am Wohnmobil und verlassen den Campingplatz gar nicht. Dennoch gibt es einiges zu sehen: schöne Bäume, die Gaststätte des Platzes und viel Trubel auf dem Flüsschen Lesse. Besonders hat es uns der VW-Bus (T1) angetan. Manfred hatte auch einmal so ein Exemplar, Baujahr 1963, mit 34 PS, geteilter Frontscheibe und Doppeltür an der Seite.27.05.2022 Unsere heutige Radtour hat das 35 km entfernte Namur zum Ziel, die Hauptstadt der Wallonie. Ein wunderbarer Radweg führt dorthin, immer an der Maas entlang. Namur hat eine schöne Altstadt mit Kathedrale und eine über der Stadt liegende Zitadelle. Dort gefällt uns eine Bronzestatue mit dem Titel „Searching for Utopia“ von Jan Fabre sehr gut – ein Reiter auf einer Schildkröte mit Blick über die Stadt. Die Stadt ist sehr lebhaft, auch wegen des heutigen Kleinkunstfestivals. Auf dem Rückweg gönnen wir uns noch ein kleines Eis am Ufer der Maas … was für ein schöner Tag!28.05.2022 Wir fahren knapp 250 km nach Westende ans Meer. Der einfache Stellplatz hat alles, was wir brauchen und gefällt uns sehr gut. Der Ort Westende aber weckt Erinnerungen an Benidorm und bekommt von uns null Punkte … Dennoch gibt es am Strand ein paar schöne Stellen und auch gutes belgisches Bier. Zum Schluss entdecken wir noch einen Überrest vom Atlantikwall: eine vom Sand verwehte Panzerabwehrmauer aus dem 2.Weltkrieg, die seit 2007 unter Denkmalschutz steht.29.05.2022 Wir machen heute einen Ausflug nach Brügge: 30 Minuten mit der Straßenbahn „De Lijn“ entlang der Küste bis Oostende, dann 13 Minuten mit dem IC nach Brügge. Diese Stadt ist ein einziges Freilichtmuseum mit Grachten und so vielen wunderschönen alten Bauten. Wir sind kurz an der Brauerei „De halve Maan“, schauen in die eine oder andere Kirche und genießen ansonsten die trubelige Atmosphäre dieser Stadt.30.05.2022 Mit netter Begleitung (schon wieder ein T1) fahren wir 300 km in die Niederlande auf den Stellplatz „N205“ zwischen Amsterdam und Haarlem. Manfred wollte eigentlich am Mittwoch von hier zum Flughafen Schiphol für einen post-beruflichen Termin in Berlin, aber dieser Termin wurde gerade heute Corona-bedingt in das Online-Format umgewandelt … auch gut! Eine kleine Radtour am Nachmittag führt über beste Radwege, einen Golfplatz und an einer Windmühle vorbei. Es ist recht kühl, aber wir genießen doch noch etwas Abendsonne.Puppenenhaus im Frans Hals-Museum31.05.2022 Heute besichtigen wir die Stadt Haarlem. Nach gut 7 km Fahrradfahrt parken wir direkt an der Kirche St. Bavo, die durch ihre Größe und eine Orgel beeinduckt, auf der schon 1766 der damals zehnjährige Mozart gespielt haben soll. Die Stadt bietet viele schöne Grachten und Geschäfte. Uns zieht es ins Museum Frans Hals (1582-1666), der hier in Haarlem verstorben ist und zu seiner Zeit ein sehr angesehener Porträtmaler war. Den Abschluss unserer Stadtbesichtigung machen wir mit einem Blick auf die Windmühle (Molen De Adriaan, 1779). Mit einem Kaffee auf dem Grote Markt stärken wir uns für die Rückfahrt durch die Haarlemer Fahrrad-Rushhour … da muss man durchaus wach sein und aufpassen.