3.4.2025 Vom schönen Stellplatz mit Gibraltar-Blick in La Linea fahren wir gut 300 km nach Almerimar. Wir nutzen dort den Stellplatz an der Marina, den wir auf früheren Reisen bei unseren Radtouren nach Almerimar gesehen hatten. Es gibt Tapas in „Marios Bar“, und wir gehen Einkaufen zum Mercadona. Ansonsten ist Erholung angesagt.4.4.2025 Durch die Foliengewächshauslandschaft geht es 380 km weiter in Richtung Heimat. Die heutige Fahrt endet auf dem Stellplatz „El Torres“ bei Villajoyosa, wo wir im Frühjahr 2022 schon mal waren. Wir beschließen, einen Tag Fahrpause zu machen und hier zwei Nächte zu bleiben.5.4.2025 Bei 25 Grad und Sonnenschein laufen wir etwa 4 km an der schönen Küste der Costa Blanca entlang nach Villajoyosa, immer mit Blick auf das heute richtig blaue Meer. In Villajoyosa erleben wir ein buntes Treiben mit vielen Spaniern, die an diesem Samstag mit den Touristen den Strand und die Restaurants bevölkern. Den Rest des Tages verbringen wir am Wohnmobil und genießen diesen Sommertag!6.4.2025 Gut 300 km sind es bis zum „Camping Yelloh Village Alfacs“ in der Nähe des Ebro-Deltas. Nicht ganz zufällig trifft sich hier die in Marokko etablierte Sechserrunde. Wir stehen unmittelbar am Meer, genießen das gute Wetter, besuchen eine Tapas-Bar und verarbeiten bei etwas spanischem Vermouth, Wein und Bier gemeinsam unsere Reiseerlebnisse.7.4.2025 Zusammen mit Sigrid und Gerd machen wir eine Radtour durchs Ebro-Delta. Wir erleben eine flache, recht unspektakuläre Landschaft, deren Höhepunkte ein paar Flamingos und Reisfelder darstellen. Nach einem Mittagessen in Sant Jaume d‘Enveja radeln wir auf einem recht schönen Radweg am Ebro entlang nach Amposta und dann zurück zum Campingplatz. Dort erwarten Angelika und Andreas uns mit einer selbst angesetzten Sangria, und wir können noch einmal gemeinsam den Sonnenschein hier am Meer genießen.8.4.2025 Wir fahren noch gut 300 km durch Spanien bis zur Grenze. In Frankreich geht es danach etwas flotter voran (110 km/h) als in Spanien, wo wir nur 90 km/h fahren dürfen. Schließlich übernachten wir nach insgesamt 500 km auf dem Stellplatz in Mèze, wo wir schon öfter waren.9.4.2025 Bei Nieselregen starten wir unsere Fahrt zunächst am Étang de Thau entlang, danach geht es flott weiter über die Autobahn. Irgendwo vor Lyon bricht die Sonne durch, was das Fahren viel angenehmer macht. Nach zwei Kaffeepausen und wiederum 500 km quartieren wir uns in Seurre an der Saône ein. Ein bisschen bangt uns vor den Krähen in den hohen Bäumen, die unser Wohnmobil hier beim letzten Mal nicht gut behandelt haben … aber der Platz ist jetzt in der Frühlingssonne sehr schön, und auch die Umgebung gefällt uns gut. (… und das WoMo braucht ohnehin eine Komplettreinigung!)10.4.2025 Die Krähen in den Bäumen auf dem Stellplatz machen schon früh morgens viel Lärm, haben dieses Mal aber zum Glück unser Wohnmobil nicht mit ihren Hinterlassenschaften zugekleckst. Von Seurre aus machen wir uns an die letzten 500 km unseres Heimwegs. Bei unserer Abfahrt sind die Küchenschubladen durch die elektrische Verriegelung blockiert, aber wir können das nach dem Prinzip „Sicherung raus, Sicherung rein“ erfolgreich lösen. Wir entscheiden uns (auch als Dankeschön an unser „Expeditionsfahrzeug“), die Wohnmobil-Waschanlage in Mannheim-Friedrichsfeld zu nutzen. Blitzblank parken wir gegen 16:30 h vor unserem Haus in Trautheim ein und freuen uns sehr, nach 50 Tagen und 8.700 km wohlbehalten zurück zu sein. Es war in jeder Hinsicht eine wunderbare Reise!